One Two
Professur Agrarökologie / Organischer Landbau

Professur Agrarökologie / Organischer Landbau

AOL

AGE Nutzungs- und Vergabeordnung

Nutzungs- und Vergabeordnung
der Außenlabore

 

Impressum / Datenschutzerklärung

Impressum  &  Datenschutzerklärung

Adresse

Campus Wiesengut

Siegaue 16

53773 Hennef 

Tel.: 02242 - 913 42 7

Fax: 02242- 913 42 88

E-Mail: [Email protection active, please enable JavaScript.]

 

 
Sie sind hier: Startseite Betrieb Naturschutz Organischer Landbau

Organischer Landbau

Biodiversitätserhalt durch landwirtschaftliche Nutzung

bluehender AckersaumZahlreiche Studien belegen, dass durch die Anbauverfahren des Ökologischen Landbaus Insekten-, Spinnen-, Vogel- und Ackerwildkrautarten per se gefördert werden können.
 
Im Ackerbau führen vielgliedrige Fruchtfolgen (geplante Biodiversität) mit Sommer- und Wintergetreidearten, Leguminosen, Hackfrüchten und Kleegraswiesen zu einer hohen Struktur- und Lebensraumvielfalt im Betrieb. Zahlreiche Wirbeltier- und Insektenarten der Agrarlandschaft sind auf diese Vielfalt angewiesen.
 
Angewandte Verfahren der Beikrautregulierung führen im Ökologischen Landbau zwar zu einer gewünschten Kontrolle, jedoch nicht zu einer völligen Verdrängung der Ackerbegleitkräuter auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Untersuchungen von B. FRIEBEN (1997) belegen, dass Ackerwildkrautpopulationen (assoziierte Biodiversität) in ökologisch wirtschaftenden Betrieben über Jahrzehnte, wahrscheinlich über Jahrhunderte erhalten werden können. So kann assoziierte Biodiversität im Ökologischen Landbau zu geplanter Biodiversität werden.


Auf dem Betrieb werden umfassende floristische Kartierungen durchgeführt um die Langzeiteffekte der seit über 25 Jahren dort stattfindenden organischen Bewirtschaftung auf die Segatalflora zu erfassen. In Zusammenarbeit mit Naturschutzinitiativen und Regionalsaatgutproduzenten wird Saatgut gefährdeter Ackerwildkräuter gesammelt und gezielt weitervermehrt.


 

Artikelaktionen